press releases

The world of the press release is a murky one. Contradictions, hyperbole, and falsehoods abound: in the mishmash that is art world discourse, there is no help to be found in these texts sent out and laid out in piles to publicise and explain exhibited artwork. Essays and Observations worked with Declan Clarke, Geoffrey Garrison, Maureen Jeram, Paul McDevitt, Susanne Kohler, and Vajra Spook to put on an exhibition that specifically criticises the language of the art world press release.

Pre-existing, recent press releases from the Berlin commercial art gallery context were appropriated, and then made anonymous, and used as the starting point for artworks which function as a criticism of the texts that gave rise to them. So many people use art world press releases as a lens with which to engage with displayed artworks. It seems insane, when these texts appear primarily written to confuse the viewer. In this exhibition the text indeed functions as a lens to view the artwork, which in turn reflects the viewer’s attention and engagement back to the text, and its terrible poverty.

Die Welt der Pressemitteilungen ist finster. Widersprüche, Übertreibungen und Unwahrheiten im Überfluss: im chaotischen Diskurs der Kunstwelt sind diese Texte, die verschickt und in Stapeln ausgelegt werden, um ausgestellte Kunst bekannt zu machen und zu erklären, keine Hilfe. Essays and Observations erarbeitete zusammen mit Declan Clarke, Geoffrey Garrison, Maureen Jeram, Paul McDevitt, Susanne Kohler, and Vajra Spook eine Ausstellung, die ausdrücklich die Sprache von Pressemitteilungen aus der Kunstwelt kritisiert.

Bereits existierende, aktuelle Pressemitteilungen aus dem Kontext der kommerziellen Berliner Galerienszene wurden gesammelt, anschließend anonymisiert und dienten als Ausgangspunkt für die Entstehung von Arbeiten, die wiederum als Kritik eben der Texte, durch die sie hervorgerufen wurden, funktionieren. Zahlreiche Menschen benutzen Pressemitteilungen in der Kunst als eine Art Linse, durch die ausgestellte Arbeiten betrachtet werden. Es scheint verrückt, wenn ausgerechnet diese Texte scheinbar geschrieben werden, um den Betrachter zu verwirren. In dieser Ausstellung funktioniert der Text allerdings in der Tat als Linse, durch die die einzelnen Arbeiten zu betrachten sind, da diese im Gegenzug die Aufmerksamkeit und das Engagement des Betrachters zurück auf den Text lenken – und dessen entsetzliche Dürftigkeit.

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